LK Precision steigert seine Produktivität durch automatisierte Kühlschmierstoff-Handhabung
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Die Installation von Fluid Control System hat bei SSAB nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessert, sondern auch eine Reihe wirtschaftlicher Vorteile für das Unternehmen gebracht, da die Schneidflüssigkeit nicht ausgetauscht zu werden brauchte.
Seit September 2010 ist das Fluid Control System bei SSAB in Betrieb und hat in dieser Zeit zu einer Reduzierung der sich in der Schneidflüssigkeit entwickelnden Bakterien geführt. Die Bakterienbekämpfung erfolgt völlig ohne Einsatz von Bioziden, die man früher regelmäßig zuführen musste. Nach der Einführung des Systems wurden jede Woche der Bakteriengehalt, der Gehalt an wirksamen Bioziden, der pH-Wert sowie Konzentrationen und Temperaturen kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der Gehalt an wirksamen Bioziden auf ein Minimum zurückgegangen und im Prinzip nicht mehr messbar war. Gleichzeitig wurde der Bakteriengehalt analysiert, der nach einigen ergriffenen Maßnahmen nun unterhalb der festgelegten Grenzwerte liegt.
Der teilweise aufgetretene unangenehme Geruch ist inzwischen völlig verschwunden und die Schneidflüssigkeit hat eine unverändert hohe Qualität. Vom Institut für Arbeits- und Umweltmedizin am Universitätskrankenhaus in Örebro, Schweden, vor und nach der Installation des Systems durchgeführte Luftmessungen haben u.a. eine erhebliche Senkung des Formaldehydgehalts in der Luft ergeben, was auf die gestoppte Biozidanwendung zurückzuführen ist.
„Eines unserer Ziele ist es, in Bezug auf die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter der Gesetzgebung immer einen Schritt voraus zu sein“, erklärt Anders Jacobsson, Stellvertretender Leiter der Maschinenwerkstatt bei SSAB.
SSAB verfolgt eine strenge Umweltstrategie, nach der die Verwendung von Bioziden und sonstigen Chemikalien soweit wie möglich vermieden oder reduziert werden soll.
„Als unser Lieferant für Schneidflüssigkeiten uns mit der chemikalienfreien Reinigungstechnik von Wallenius Waters bekannt machte und eine Studie mit sorgfältigen Messungen vorschlug, fanden wir, dass dies ganz im Einklang mit unserer Umweltstrategie und unseren Zielsetzungen stand“, fährt Anders Jacobsson fort.
Bei SSAB hatte man über mehrere Jahre hinweg regelmäßig Probleme mit Bakterien, kann jetzt aber feststellen, dass das Bakterienwachstum in der Schneidflüssigkeit ohne hohen Biozidgehalt bekämpft werden kann, trotz eines warmen Sommers, der normalerweise in dieser Hinsicht die schwierigste Zeit ist. Inzwischen hat man mit Hilfe von Luftmessungen nachweisen können, dass die Biozidwerte auf ein Minimum gesunken sind, während der Bakteriengehalt gleichzeitig unterhalb der Grenzwerte liegt.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn wir wissen, wie schwierig es ist, die Schneidflüssigkeit in gutem, bakterienfreiem Zustand zu halten“, schließt Anders Jacobsson.
SSAB hatte sich das Ziel gestellt, die Verwendung von Bioziden in der Schneidflüssigkeit zu vermeiden oder drastisch zu verringern, da diese die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Vor der Installierung des neuen Systems klagten sogar einige Mitarbeiter über Beschwerden aufgrund der Biozidverwendung. Die Herausforderung bestand also darin, das Bakterienwachstum ohne diese Chemikalien in den Griff zu bekommen. Zudem musste die Schneidflüssigkeit früher trotz des Einsatzes von Bioziden in der Regel mehrmals jährlich ausgetauscht werden, was ungeplante Betriebsunterbrechungen zur Folge hatte und hohe Kosten für die Sanierung und Entsorgung der Flüssigkeit verursachte.
SSAB ist ein weltweit führender Hersteller von hochfesten Stählen. Das Unternehmen hat ein starkes Umweltprofil und ist bestrebt, die Verwendung umwelt- und gesundheitsschädigender Chemikalien zu verringern. In der Maschinenwerkstatt, in der das neue System installiert wurde, sind etwa 15 Werkzeugmaschinen an ein sogenanntes Zentralreinigungssystem angeschlossen, das die Arbeitsbedingungen von rund 40 Personen beeinflusst. Diese Maschinenhalle ist im Prinzip 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in Betrieb und hat eine große Bedeutung für den Betrieb anderer Unternehmensabteilungen.
„Für uns in der Maschinenwerkstatt ist die Schneidflüssigkeiten eine sehr wichtige Arbeitsschutzfrage, die Einfluss auf die Gesundheit vieler Mitarbeiter hat“, erklärt Anders Jacobsson, Stellvertretender Leiter der Maschinenwerkstatt bei SSAB.
SSAB ist ein weltweit führender Hersteller von hochfesten Stählen und bietet Produkte an, die in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt wurden, um die Welt stärker, leichter und nachhaltiger zu machen. SSAB beschäftigt Mitarbeiter in über 45 Ländern und hat Produktionsstätten in Schweden und den USA.
Fakten zur Maschinenwekstatt

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