LK Precision steigert seine Produktivität durch automatisierte Kühlschmierstoff-Handhabung
Durch die automatisierte Handhabung von Kühlschmierstoffen mit FluidWorker 150 hat LK Precision sowohl seine Produktivität als auch seine Rentabili...

Die Dip-Slide-Tests zeigten keinen Bakterienbefall, dennoch bereitete die Kühlschmierflüssigkeit bei Outokumpu Probleme. Eine gründlichere Untersuchung an der Sahlgrenska Klinik zeigte den Grund dafür.
Der internationale Konzern Outokumpu stellt hochwertigen Stahl her und verfügt in Schweden über Produktionsstätten in Avesta, Degerfors, Torshälla und Eskilstuna. Die Anlage in Avesta ist auf Bleche spezialisiert. Im Bereich Kaltwalzen & Schleifen sind sechs Mitarbeiter mit dem Schleifen der Walzen des Kaltwalzwerks beschäftigt. Seit März 2014 ist hier ein FluidWorker-System von Wallenius Water installiert.
In der Anlage in Avesta wurde der Keimbefall im Kühlschmierstoff früher mit Bioziden bekämpft – was auch gut zu funktionieren schien. Obwohl die Arbeitsumgebung im Allgemeinen als gut zu bezeichnen war, gab es hier jedoch Verbesserungspotenzial hinsichtlich des Keimbefalls und Biozideinsatzes im Werk. Ziel war, die Arbeitsumgebung so gesund wie möglich zu machen.
Fast ein Jahr lang wendete Outokumpu einen neuen biozidfreien Kühlschmierstofftyp an und erzielte damit gute Ergebnisse: Mit der üblichen „Dip Slide-Methode“ wurde bei Proben kein Keimbefall mehr entdeckt. Trotzdem gab es weiterhin Probleme mit dem Kühlschmierstoff. Deshalb entschied sich Outokumpu für gründlichere Tests in Zusammenarbeit mit Wallenius Water und schickte eine Probe an das Labor des Krankenhauses Sahlgrenska. Die Laboranalyse zeigte, dass der Keimbefall in der Flüssigkeit hoch war, obwohl mit der herkömmlichen Dip Slide-Methode keine Keime erkannt worden waren. Außerdem wurden in der Flüssigkeit große Endotoxinmengen entdeckt. Endotoxine bilden sich, wenn bestimmte Keimarten absterben. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, entschied sich Outokumpu für eine Investition in FluidWorker. Der Keimgehalt sank unmittelbar nach der Inbetriebnahme des Systems, und das Werk profitiert nun von der Arbeit mit einem keimfreien Kühlschmierstoffsystem. Die früheren Schwierigkeiten mit dem Kühlschmierstoff gehören damit der Vergangenheit an.
Der Arbeitsschutz hat bei Outokumpu höchste Priorität, und dank der Investition in FluidWorker konnte die bereits gute Arbeitsumgebung noch verbessert werden.
„Outokumpu hat sich zum Ziel gesetzt, so wenig gesundheitsschädliche Chemikalien wie möglich zu verwenden. Deshalb haben wir uns hier in Avesta für ein Produkt entschieden, das den Biozideinsatz wesentlich reduziert. Langfristig wollen wir komplett auf Biozide verzichten“, erklärt Henrik Olsson, Leiter des Prozessteams bei Outokumpu in Avesta.
Wallenius Water führt stets eine Systemanalyse durch, um die Voraussetzungen und Schwierigkeiten des betroffenen Prozessflüssigkeitssystems zu identifizieren. Dabei werden auch die jeweiligen Kosten und Auswirkungen des Betriebs des Systems in seiner derzeitigen Form aufgestellt. Die Analyse bietet außerdem alle nötigen Daten zur Dimensionierung des Systems, damit das geeignete FluidWorker-Modell gewählt werden kann. Nach der Kostenanalyse war klar, dass Outokumpu seine Kosten mit FluidWorker radikal senken könnte. Dieses Ergebnis wurde auch von einem externen Berater, den Outokumpu beauftragt hatte, bestätigt.
„Dass die Laboranalyse des Krankenhauses Sahlgrenska ein Keim- und Endotoxinvorkommen in der Flüssigkeit zeigte, kam etwas überraschend. Es ist gut zu wissen, dass die Flüssigkeit, mit der wir täglich umgehen, für uns nicht schädlich und außerdem frisch ist“, sagt Sören Olsson, Schleifmaschinenbediener bei Outokumpu.
Outokumpu hat über 15.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern. Die Konzernzentrale ist in Esbo, Finnland. Outokumpu ist an der Börse Helsinki (NASDAQ OMX Helsinki) notiert.
Fakten zum Werk Avesta

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