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Verbesserung der Arbeitsumgebung und der Gesundheit der Mitarbeiter

Nachhaltige Entwicklung und gesunde Mitarbeitende sind für Siemens von entscheidender Bedeutung. Im Jahr 2009 war eine der wichtigsten Maschinen in der Produktion ständig von Bakterien betroffen, was eine hohe Dosis Biozide erforderlich machte. Das Personal litt zudem unter Atemwegsproblemen und Hautreizungen.

Probleme mit Bakterien in Kühlschmierstoffen

Für Siemens sind eine nachhaltige Entwicklung und die Gesundheit der Mitarbeiter zentrale Themen. 2009 jedoch stand eine der wichtigsten Produktionsmaschinen aufgrund von Bakterienbefall immer wieder still. Dies führte zu einem hoch dosierten Einsatz von Bioziden. Die Mitarbeiter litten unter Atembeschwerden und Hautirritationen.

Der Einsatz einer so hohen Menge an Bioziden war wenig wünschenswert, und die Kosten für die Emulsion, die Entsorgung und den Stillstand der Maschine beliefen sich auf jährlich 70.000 SEK. Daraufhin initiierte Eva Nordenberg, Projektleiterin bei Siemens im schwedischen Finspång, ein umfassendes Verbesserungsprogramm, an dem auch Wallenius Water beteiligt sein sollte.

Problemanalyse und Installation

Gemeinsam mit Siemens begannen die Techniker von Wallenius Water mit der Bestimmung des Problems an der betroffenen Maschine. Das Filtersystem wurde ebenso untersucht wie die Arbeitsabläufe. Zur Messung des Bakteriengehalts schickte man eine Probe des Kühlschmierstoffs in das Labor von Wallenius Water. Dort wurde auch eine Einschätzung vorgenommen, wie sich der Einsatz eines Fluid Control Systems von Wallenius Water auf den verwendeten Kühlschmierstoff auswirken könnte. Im nächsten Schritt erfolgte die Ausmessung, Dimensionierung und Konstruktion einer Lösung gemäß der Gegebenheiten vor Ort. Nach der Installation am 16. September 2011 wurden alle zwei Wochen Labortests durchgeführt, um die Funktion sicherzustellen und die Wirkung zu protokollieren.

Nach der Installation des Fluid Control Systems

„Wir sparen Zeit und Geld, indem wir Bakterien und Biozide aus Kühlschmierstoffen verbannen. Gleichzeitig verbessern wir das Arbeitsumfeld und die Gesundheit unserer Mitarbeiter“
sagt Eva Nordenberg von Siemens.

Seit der Installation des Fluid Control Systems hat sich die Lage merklich verbessert, sowohl wirtschaftlich als auch aus gesundheitlicher Perspektive:

  • Das Problem der Stillstandszeiten aufgrund von Bakterien wurde vollständig behoben
  • Die Kosteneinsparungen für die Kühlflüssigkeit belaufen sich auf 66 %
  • Die Kosten für die Reinigung von Maschine und Umgebung haben sich um 37 % reduziert
  • Keine Anwendung von Bioziden im Tank
  • Keine Probleme mit Geruchsbelästigung durch Bakterien im Kühlschmierstoff

Fakten zum Kühlschmierstoffsystem

  • Zahl der Mitarbeiter in diesem Umfeld: ca. 16 (Tag- und Nachtschicht)
  • Zahl der angeschlossenen Werkzeugmaschinen: 2
  • Das zentrale Kühlschmierstoffsystem umfasst insgesamt 4.000 Liter

Weitere Kundenreferenzen

Jehander

Hans Ahlgren
Strategic Partnership Manager

+46 739 42 22 37

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